Zwischen "wir kopieren per Hand auf den Server" und einem Kubernetes-Cluster mit eigenem Platform-Team liegt viel vernünftige Mitte – und genau dort laufen die meisten mittelständischen Softwaresysteme.
Ich baue Deploy-Pipelines in genau dieser Größe: automatisiert, nachvollziehbar, zurückrollbar – ohne Orchestrierungs-Overhead, den niemand im Haus betreiben kann.
GitHub Actions mit einer Konvention, die jeder versteht: Push auf main deployt Staging, ein Versions-Tag deployt Produktion. Kein manuelles Kopieren, keine "Wer hat zuletzt was eingespielt?"-Fragen – die Pipeline ist die einzige Route auf den Server.
Anwendungen als Docker-Images, versioniert in einer Container-Registry (z. B. GHCR). Jeder Produktionsstand ist ein unveränderliches, getaggtes Image – dasselbe Artefakt in Staging und Produktion, reproduzierbar gebaut aus dem Git-Stand.
Traefik als zentraler Einstiegspunkt: Routing zu den Containern, automatische Zertifikate über Let's Encrypt, Middleware für Basic-Auth und Redirects. HTTPS ist Standard, nicht Projekt – und ein neuer Dienst ist eine Konfigurationszeile, kein Wochenend-Einsatz.
Keine Passwörter, Tokens oder Schlüssel im Repository – Secrets liegen in der Umgebung (CI-Secrets, zentrale Umgebungsdatei auf dem Server), Konfigurationsdateien enthalten nur Platzhalter. Und wenn ein Secret doch einmal im Klartext stand: rotieren, nicht hoffen.
Compose-Stacks, Proxy-Regeln und Deploy-Skripte liegen im Git – der Server ist Abbild des Repositories, nicht umgekehrt. Rollouts laufen als nachvollziehbarer Workflow; bei Infrastruktur-Änderungen bleibt bewusst ein Mensch der Auslöser.
Automatisierte, verschlüsselte Backups als eigener Stack – inklusive dokumentiertem Wiederherstellungs-Ablauf. Und für die Anwendung selbst: Rollback heißt, einen früheren Image-Tag erneut zu deployen – ohne Neubau, in Minuten.
Die deho-Infrastruktur läuft exakt nach diesem Muster. Kein Referenzprojekt aus zweiter Hand, sondern mein eigener Betrieb:
Genau dieses Muster – angepasst an Ihre Systeme, Ihre Umgebung und Ihr Team – ist das, was ich bei Kunden aufbaue.
Und wenn die Pipeline steht, geht es ums Dranbleiben: Review von Änderungen, technische Leitplanken, kontrollierte Weiterentwicklung – siehe Execution Governance.
Wenn die Antwort ein Bauchgefühl ist statt einer Pipeline, lohnt sich ein Gespräch –
unverbindlich, 30 Minuten, kostenfrei.